Wie viel kostet mich die Einreichung im Unternehmensregister?
Die Kosten im Unternehmensregister setzen sich aus der gesetzlichen Gebühr und, je nach Format, zusätzlichen Konvertierungsentgelten zusammen. Dieser Artikel erklärt die Struktur und bietet einen interaktiven Rechner.
Gebühren für Rechnungslegungsunterlagen
Die Gebühren für die Einstellung von Rechnungslegungsunterlagen sind im Kostenverzeichnis des JVKostG geregelt. Sie unterscheiden sich nach Unternehmensgröße und Format.
Beispiele aus dem Kostenverzeichnis:
• Kleinstkapitalgesellschaften: 18,50 EUR
• Kleine Kapitalgesellschaften: 25,00 EUR
• Mittelgroße Kapitalgesellschaften: 55,00 EUR
• Große Unternehmen: 110,00 EUR bei XML, 330,00 EUR bei anderen Formaten
• Konzernrechnungslegung: 330,00 EUR bei XML, 550,00 EUR im Offenlegungsformat
Werden Unterlagen in unterschiedlichen Formaten übermittelt, wird grundsätzlich die höhere Gebühr erhoben.
Quelle: JVKostG Kostenverzeichnis, Hauptabschnitt 4 – Unternehmensregister
Konvertierungsentgelte
Wenn Unterlagen nicht im geforderten XML-Format, sondern als Word, RTF, Excel oder PDF angeliefert werden, erhebt die registerführende Stelle ein privatrechtliches Konvertierungsentgelt.
Dieses beträgt 1,75 Cent pro sichtbarem Zeichen und 20,00 EUR pro Grafik, jeweils zuzüglich Umsatzsteuer. Das Entgelt kommt zusätzlich zu den gesetzlichen Gebühren hinzu.
Quelle: Allgemeine Nutzungsbedingungen für das Unternehmensregister (§ 9 Konvertierung)
Erhöhtes Bearbeitungsentgelt bei Scans
Für gescannte Dokumente wird ein erhöhtes Bearbeitungsentgelt berechnet: 2,50 Cent pro sichtbarem Zeichen zuzüglich Umsatzsteuer.
Praktisch wichtig: Schon ein einzelnes gescanntes Dokument kann dazu führen, dass der gesamte Auftrag nach dem erhöhten Bearbeitungsentgelt abgerechnet wird.
Quelle: Allgemeine Nutzungsbedingungen für das Unternehmensregister (§ 9 Konvertierung)
Was das für die Praxis heißt
Für die Kalkulation von Offenlegungen ist die zentrale Frage nicht nur, welche Unterlage übermittelt wird, sondern auch, wie sie geliefert wird. XML vermeidet die technischen Zusatzentgelte, während PDF, Excel oder Scan in der Regel teurer werden.
Geben Sie unten Ihre Parameter ein, um die Ersparnis durch XML-First mit Uregistry zu berechnen.
Kostenrechner Offenlegung
Vergleichen Sie: klassische PDF/Scan-Einreichung vs. Uregistry (validiertes XML).
Hinweis: die Uregistry-Preise sind noch nicht final. JVKostG-Gebühren und Konvertierungsentgelte sind gemäß Kostenverzeichnis verifiziert.
Tipp: Eingabe der genauen Zeichenanzahl ergibt eine präzisere Kostenschätzung. Die Seitenzahl dient als Orientierungshilfe.
Geschätzt: ca. 40.000 Zeichen (aus 20 Seiten × 2000 Zeichen/Seite)
Effektiv: 40.000 Zeichen
JVKostG-Gebühren und Konvertierungsentgelte gemäß Kostenverzeichnis.
* Uregistry-Preis netto, zzgl. gesetzl. MwSt.
Angaben ohne Gewähr. Keine Rechtsberatung.
Hinweis: Uregistry unterscheidet nicht zwischen Scan- und normalen Seiten — der Preis pro Seite bleibt gleich, unabhängig vom Format der Quelldokumente.
Fazit
Wer die Einreichung von Anfang an XML-fähig aufsetzt, reduziert Reibung, Fehlerkosten und in vielen Fällen auch die Gesamtkosten. Der Kostenrechner oben zeigt den konkreten Unterschied für Ihre Situation.